22. August 2013

Das Leben als Vegetarier

Für mich ist das gar nichts Besonderes.
Seit schon 10 Jahren ernähre ich mich vegetarisch.
Ja, 10 Jahre. Ich bin 20.

Eigentlich hatte es schon mit 8 angefangen, aber damals konnte ich wohl nicht auf die Pilzwurst verzichten, erzählt man sich.
Mit 10 aber dann der endgültige Entschluss. Ich esse keine Lebewesen.

Ja, das ist der Grund gewesen und ist es auch heute noch. Ich sehe nicht ein, das andere Lebewesen für mich sterben müssen. Meistens auf grausame Weise. Das unterstütze ich nicht.



Warum dann nicht vegan?
Ich habe es versucht. Ein paar Wochen. Aber ich hab‘ es nicht geschafft. Einerseits ist es teuer, was ich mir momentan auch nicht leisten kann. Andererseits auch sehr aufwändig, da kann man nicht mal schnell ‚ne Pizza in den Ofen schieben.
Trotzdem achte ich darauf, dass die Eier zumindest aus Freilandhaltung stammen. Dadurch, dass meine Mam in einem kleinen Bauernmarkt arbeitet, bekomme ich auch dort immer frische Sachen aus der Umgebung. Das gibt mir ein besseres Gefühl.


Viele verstehen nicht, bestimmt auch einige unter euch, die das lesen, wie man ganz auf Fleisch/Fisch verzichten kann. Das bekomm‘ ich auch oft genug gesagt. Manche sagen einfach nur „Respekt“ und andere fangen an zu diskutieren. Ich hasse es. Da gibt es nichts zu diskutieren. Ich diskutier‘ ja schließlich auch nicht mit ihnen warum sie dies oder das nicht mögen. „Respekt“, finde ich, gehört da eigentlich auch nicht her. Denn ist es für mich keine Mühe oder schwere Tat, kein Fleisch zu essen, ich mach das ja freiwillig und gerne. 


Ich überrede niemanden, auch so zu handeln. Jedem das seine. Auf Diskussionen geh‘ ich daher auch nie ein. Das ist mir zu dumm. Wenn sich jemand mit dem vegetarischen Leben anfreunden möchte, dann gebe ich gerne Tipps dazu und freue mich auf die Gespräche.

Aus meiner Familie ist übrigens niemand vegetarisch. Nur meine Mam isst wenig und kocht daher auch öfter für uns zwei. Am Anfang konnte das niemand verstehen. Immer wieder versuchte man mir das Fleisch anzudrehen. Oder meine Schwester, die mir das Salamibrot unter die Nase hielt. Grummel.

Vieles weiß man am Anfang auch nicht. Ich wusste als Kind auch nicht, das in Gummibärchen Gelatine enthalten ist und diese von Tieren stammt. Woher auch. Seit ich es weiß, esse ich auch keine mehr und auch das fällt mir nicht sonderlich schwer. Es gibt immer noch genug ohne. Wie z.B. die Schlümpfe oder sauren Schlangen.


Wenn jemand nicht auf den Geschmack verzichten mag, aber doch einiges umstellen will, der kann auf einige Produkte umsteigen, die gleich oder ähnlich schmecken. 


Ich hab meinen Freund testen lassen, also stimmt es auch. :D

Valess Schnitzel sind z.b. wie echte Schnitzel vom Geschmack.
Auch habe ich eine bestimmte Bolognese (siehe Bild), die bei mir z.b. zu Spaghetti, Lasagne und Aufläufen verwendet wird, die anscheinend original wie echte Bolognese schmeckt.


Ich kann das nicht beurteilen. Nach 10 Jahren weiß man einfach nicht mehr wie Fleisch schmeckt.


Das war mal mein erster Beitrag zu meinem Leben als Vegetarier. Es wird noch einen Post folgen, der genauer auf Rezepte und Tipps eingeht. Vielleicht habt ihr ja direkt auch Fragen? Die beantworte ich dann ebenfalls im nächsten Post! :)


Kommentare:

  1. Pflanzen sind auch Lebewesen :)

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  2. hallo (:
    erstmal find ichs ziemlich cool, dass du vegetarierin bist. ich spiele oft mit dem gedanken, konnte mich aber bisher nie dazu durchringen.
    ansonsten find ichs ziemlich schade, dass dein blog anscheinend von so wenig leuten gelesen wird, da deine fotos und auch wortbeiträge immer sehr schön und interessant sind.
    viele liebe grüße, & mach weiter so!

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